Die wahre Yamanba – Noh Theater (Nacherzählung)

1.50

Yamanba
Nacherzählung des Noh Theaterstückes 'Yamanba' von Zeami als PDF.
Mit Erläuterungen und Anmerkungen versehen.
8 Seiten Din A 4
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Beschreibung

Nacherzählung des Noh Theater Stückes ‚Yamanba’von Zeami Motokiyo
Vorschau:
Vor langer Zeit lebte in der alten Kaiserstadt Kyoto eine Tänzerin. Sie war berühmt für ihren Kusemai Tanz, mit dem Geschichten und Legenden begleitet von Sängern, Handtrommeln und Flöten getanzt und erzählt werden. Ihre berühmteste Geschichte war die Legende von der Yama Uba, der schrecklichen Frau der Berge. Weil sie diesen Tanz so oft getanzt hatte und dafür berühmt war, nannte man sie nur Hyakuma Yamaba. 百魔 山 姥 Einhundert – Dämonen Yamaba.
Eines Tages beschloss sie, mit ihrer ganzen Truppe eine Wallfahrt zum Zenkōji Tempel zu machen, um vor Amithaba Buddha die Geschichte der Yamaba als Opfergabe zu tanzen: »Lasst uns zum Zenkōji ziehen, dem Tempel des ‚Reinen Lichtes‘, in den einst unser Herr Amithaba Buddha aus dem fernen Indien einzog, um unser Land mit seinem Licht zu erleuchten und uns in das Paradies gelangen zu lassen! Auch wenn er dort als ‚versteckter Buddha‘ steht, so ist er doch direkt aus Indien zu uns gekommen. Es wird gut sein, ihm zu Ehren die Geschichte der Yamaba zu tanzen.«

Kehre nach Kyoto zurück und erzähle den Menschen mit deinem Tanz von der wahren Natur der Yamaba. Ich erhebe schleppend meine Füße und wandere durch die Berge. Im Frühling warte ich auf das frische Grün der Bäume und suche die Blumen in den Bergen. Im Herbst genieße ich das flutende Mondlicht im bunten Herbstlaub. Im Winter erwarte ich den kalten Regen und genieße die fallenden Flocken.
Niemand kann dem Rad der Wiedergeburten entfliehen. Und so ziehe ich umher in den Bergen, wieder und wieder.«
Kaum hatte sie ihren Gesang beendet, als sie langsam verschwand.
Sie wurde niemals mehr gesehen.
Draußen aber wirbeln weiße Flocken und decken das Land liebevoll zu. Drunter im Geheimen bereiten Bäume und Büsche frische Knospen und warten auf ihre Zeit, bis dann der grüne Sturm das Land überzieht. Dann wirbeln wieder weiße Blüten wie Schnee und decken das weiße Haupt mit ihrem Duft. Im Herbst sinken die bunten Blätter einwärts und färben den Boden. Drin in den Bergen aber, unermesslich, feiert das liebende Chaos die Zeiten, Gaben bereitend.
Immer und immer.

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