Tanabata – Sternenfest im Juli

Tanabata – Sternenfest

Alle Jahre wieder feiern wir das Sternenfest Tanabata:
Hintergrund des Festes ist die Geschichte von dem liebenden Paar Kengyu, dem Ochsenhirten und der Prinzessin Orihime, die durch den großen Himmelsfluss, dem Amanogawa getrennt wurden. Sie sind am Himmel zusehen als die Sterne Wega und Altair, die durch die Milchstraße getrennt sind. Nur einmal im Jahr können sie zusammenkommen. Um das Jahr 1000 stand die Mondsichel in der Nacht des siebten Tages des siebten Monats wie ein Boot oder eine Brücke zwischen den beiden Sternen.

Hölderlin hat einmal geschrieben:

Drum, da gehäuft sind rings
Die Gipfel der Zeit, und die Liebsten
Nah wohnen, ermattend auf
Getrenntesten Bergen,
So gib unschuldig Wasser,
O Fittiche gib uns, treuesten Sinns
Hinüberzugehn und wiederzukehren.

So wollen auch wir wieder einmal zusammenkommen, obwohl wir manchmal ermattend auf getrenntesten Gipfeln wohnen, denn
furchtlos gehn
Die Söhne der Alpen über den Abgrund weg
Auf leichtgebaueten Brücken.

Wir treffen uns am Dienstag, 7.7.2015 ab 18.00 oder 19.00 Uhr. Wer früher oder später kommen will, ist herzlich willkommen.
In diesem Jahr wird wohl auch ein peruanischer Schamane anwesend sein und auf seiner Indioflöte spielen. Selbstverständlich wird auch die Shakuhachi zu hören sein. Jeder ist willkommen, an diesem Abend einen Beitrag zum bunten Programm und ungeplanten Programm zu geben. Wir werden gemeinsam grillen oder mitgebrachte Speisen und Getränke verzehren. Gegen Ende gibt es, wie es bei uns Tradition ist, eine feierliche Teezeremonie als Opfer für Kengyu und Orihime. Unsere Wünsche, die wir auf Papierstreifen schreiben, werden dann dem Feuer übergeben und zum Himmel getragen.
Gäste von auswärts können am Bahnhof abgeholt werden und eventuell auch in der neuen Halle im Schlafsack übernachten. Am nächsten Morgen allerdings muss ich früh nach München zum Teeunterricht fahren.
Auch fremde Gäste sind herzlich willkommen.

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